NIST Stories

Jeder sollte ein Eigenheim sein Eigen nennen

… aber nicht um jeden Preis.“ Interview mit Bernhard Mortensen, CEO NIST

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Aktualisiert am 06.11.2019
5 Min. Lesezeit
Titelbild für den Artikel "Interview Eigenheim

Wer darüber nachdenkt, sich eine Immobilie zu kaufen, geht in den meisten Fällen zuerst einmal zu seiner Hausbank, um die Möglichkeiten einer Finanzierung abzuklären. Und danach vielleicht noch zu einer oder mehreren anderen Banken, um weitere Angebote einzuholen. Das Fintech NIST bietet einen ganz anderen Ansatz. Geschäftsführer Bernhard Mortensen erklärt die Vorteile des innovativen Angebots.

Herr Mortensen, inwiefern vereinfacht und verbessert NIST die gesamte Prozedur der Immobilienfinanzierung?

Bernhard Mortensen: Das sind sicherlich viele Aspekte, die ich hier nennen könnte. Wir vereinfachen den Prozess der Baufinanzierung in erster Linie durch eine massive Zeitersparnis für den Kunden. Zum einen, da wir ihm Wissen zur Verfügung stellen, das er sich sonst selbst mühsam zusammensuchen müsste. Zum anderen ersparen wir dem Kunden den Weg zu mehr als 400 Banken – denn den müsste er antreten, wollte er ein vergleichbares Angebot für seinen geplanten Immobilienkauf bekommen. Zudem verbessern wir den Prozess, indem wir unsere Kunden in jeweils dem Tempo begleiten, das zu ihrer individuellen Situation passt, damit sie am Ende ihr Traumhaus auch wirklich bekommen. Und das Ganze, ohne sie dabei zu drängen.

Sie deuten es schon an: NIST verfolgt das Ziel, den Kunden komplett in den Mittelpunkt zu stellen. Wie unterscheidet sich die Haltung von NIST von den Wettbewerbern in der Baufinanzierung?

Mortensen: Viele Anbieter kümmern sich erst dann um den Kunden, wenn er tatsächlich eine konkrete Baufinanzierung benötigt. Nach einem Beratungsgespräch folgt dann in der Regel sofort die Vermittlung einer Finanzierung. NIST will den Kunden dagegen über den gesamten Prozess begleiten: Angefangen von der Bereitstellung von grundsätzlichen Informationen über die Berechnung, was sich der Kunde überhaupt leisten kann bis hin zum finalen Schritt: der Erstellung eines auf ihn persönlich zugeschnittenen Angebots für sein Eigenheim. Zudem helfen wir dabei, die Chancen auf die Traumimmobilie zu erhöhen – durch ein Zertifikat, das die Bonität des Kunden belegt.

Also raten Sie in einigen Fällen auch davon ab, sich eine Immobilie zuzulegen?

Mortensen: Grundsätzlich möchten wir natürlich jeden Kunden in sein eigenes Zuhause bringen. Denn gerade als Altersvorsorge ist Wohneigentum ein wichtiger Baustein, um seinen Lebensstandard nicht deutlich einschränken zu müssen. Aber wir raten in einigen Fällen schon dazu, sich entweder nach etwas Günstigerem umzusehen oder erst einmal mehr Kapital anzusparen, bevor uns eine Baufinanzierung sinnvoll erscheint.

NIST bietet einen Finanzierungskonfigurator an – das machen Banken aber auch. In welcher Weise unterscheiden sich die Modelle?

Mortensen: Der Hauptunterschied ist natürlich, dass wir uns nicht auf die Finanzierungsangebote einer einzelnen Bank beschränken, sondern die Angebote von über 400 Partnerbanken zur Verfügung haben. Zudem ist unser Baufinanzierungsrechner sehr viel detaillierter. Er bezieht mit ein, was in der jeweiligen Lebenssituation am besten zum Kunden passt. Ein Beispiel: Ein Kunde kennt zwar seine derzeitigen laufenden Kosten. Er plant aber, in naher Zukunft Kinder zu bekommen. Was ändert sich in finanzieller Hinsicht dadurch? Das ist nur einer von vielen Punkten, die im Vorfeld einer Finanzierung bedacht werden sollten. Und die in unserem Baufinanzierungsrechner berücksichtigt werden.

400 Partnerbanken sind eine Menge – aber unterscheiden sich die Angebote der Kreditinstitute denn wirklich deutlich voneinander?

Mortensen: Oberflächlich betrachtet unterscheiden sich die Angebote vieler Banken oft kaum. Doch der Teufel steckt im Detail. Denn durchdringt man den Tarifdschungel, sind die Unterschiede immens. Dabei sind der Zinssatz und die verschiedenen Möglichkeiten zur Tilgung nur kleine Aspekte, viel entscheidender sind die Richtlinien der einzelnen Geldinstitute. Wer sich beispielsweise für Eigentum in Hamburg interessiert, ist unter Umständen mit einer Bank aus München besser dran. Denn die kann dort möglicherweise Sonderkonditionen anbieten, wenn sie in der Gegend bisher noch nicht viele Immobilien finanziert hat.

Wie viel Geld lässt sich für den Immobilieninteressenten denn durchschnittlich sparen, wenn er das auf ihn bestmöglich zugeschnittene Angebot annimmt?

Mortensen: Das kommt immer auf die Darlehenshöhe an. Bei größeren Beträgen kommen aber schon fünfstellige Summen zusammen, die sich einsparen lassen – nicht nur aufgrund des besseren Zinssatzes, sondern durch das gesamte Finanzierungskonstrukt, in dem viele Facetten eine Rolle spielen.

Ist die NIST GmbH denn komplett unabhängig in ihren Empfehlungen?

Mortensen: Ja, komplett unabhängig. Uns beeinflusst niemand und uns redet bei der Auswahl des besten Angebots auch keiner rein. Unsere Berater bekommen zudem immer dieselbe Vergütung von NIST, egal welche Bank sie am Ende empfehlen.

Viele Verbraucher schätzen das persönliche Gespräch mit einem Berater, um offene Fragen schnell klären zu können. Wie kann NIST das leisten?

Mortensen: Zunächst einmal kann uns der Kunde jederzeit telefonisch kontaktieren, sei es in der Mittagspause oder abends daheim vom Sofa aus. Wer ein längeres Gespräch mit einem Berater führen möchte, kann sich über einen offenen Kalender einen freien Slot aussuchen. Das ist für Kunden oft sehr viel flexibler und komfortabler, als einen passenden Termin mit einem Bankberater vor Ort zu finden. Neben der Beratung am Telefon können unsere Kunden alternativ auch per Video-Call über Tablet, Handy oder Laptop mit ihrem Berater sprechen. Dabei hat der Kunde dann nicht nur sein oder ihr Gesicht vor Augen, sondern kann auch genau verfolgen, welche Berechnungen der Berater in den NIST-Tools vornimmt. Es herrscht also eine komplette Transparenz. Der Kunde muss dem Berater sein eigenes Bild übrigens nicht freischalten, wenn er das nicht wünscht.

Stiftung Warentest hatte 2017 diverse Bankberater zur Baufinanzierung getestet – mit erschütterndem Ergebnis: Nur 5 von 21 Banken und Kreditvermittler berieten gut. Warum kann NIST das besser?

Mortensen: Zuallererst haben wir uns darauf spezialisiert, Menschen in ihr eigenes Zuhause zu bringen. Unsere erfahrenen Berater müssen also nicht noch Fonds, Girokonten und Versicherungen verkaufen, sondern können sich – anders als klassische Bankberater – ganz auf ihr Fachgebiet konzentrieren. Zudem werden unsere Mitarbeiter sorgsam ausgewählt und laufend fortgebildet, sodass sie immer auf dem aktuellen Stand der Baufinanzierung sind. Und nicht zuletzt haben wir Tools entwickelt, die unseren Beratern immer beiseite stehen, um auf aktuelle Entwicklungen hinzuweisen.

Wie vorhin schon kurz erwähnt bietet NIST auch ein persönliches Finanzierungszertifikat an. Was bringt das dem Kunden?

Mortensen: Dieses Zertifikat ist ein entscheidender Vorteil, den NIST seinen Kunden bieten kann. Oft kommen Kunden zu uns, die ihr Traumhaus gefunden hatten, doch den Zuschlag bekam dann ein anderer Interessent. Warum? Weil der Verkäufer oder Makler nicht sicher sein konnte, dass der Kunde sich die Immobile überhaupt leisten kann. Und da hilft unser Finanzierungszertifikat enorm. Wir können diese Bescheinigung innerhalb weniger Minuten ausstellen. Banken benötigen in der Regel wesentlich länger, um einem Kunden die Bonität für eine Immobilie mittels einer Finanzierungsbestätigung zu attestieren. Und dann ist es unter Umständen schon zu spät. Mit unserem Zertifikat, der Finanzierungsbestätigung 2.0, können sich Interessenten definitiv von anderen Bewerbern absetzen. Hat der Verkäufer Fragen, kann er sich zudem jederzeit an uns wenden.

Wer jetzt Interesse bekommen hat, vor dem Erwerb einer Immobilie auf NIST zurückzugreifen – was kostet die Beratung?

Mortensen: Nichts. Sowohl die Beratung als auch alle Tools sowie der Wissensbereich von NIST sind in vollem Umfang kostenlos. Auch für das Finanzierungszertifikat verlangen wir keine Gebühr.

Und wie verdient Ihre Firma dann Geld?

Mortensen: Ganz am Ende, wenn ein Kunde bei uns eine Baufinanzierung abschließt, bekommen wir eine Aufwandsvergütung von der jeweiligen Bank. Ein aktuelles Beispiel aus der Praxis: Ein Kunde, der im April 2019 eine Baufinanzierung über NIST abgeschlossen hat, hatte sich das erste Mal 362 Tage zuvor bei uns gemeldet. Wir haben ihn in der Zeit dauerhaft auf seinem Weg zum Eigenheim begleitet und immer wieder mit Informationen versorgt, bis er mit dem Zertifikat den Zuschlag für seine Traumimmobilie bekommen hat. Und erst mit dem Abschluss der Baufinanzierung haben wir auch finanziell davon partizipiert.

Letzte Frage: Warum der Name „NIST“?

Mortensen: NIST ist eine Abwandlung von Nest, es geht darum, ein Nest für sich zu finden, ein eigenes Zuhause zu schaffen, sich also einzuNISTen.

Bernhard Mortensen, NIST CEO

“Wir helfen Dir, Deinen Wohnwunsch zu realisieren. Und sparen Dir bei der Finanzierung Zeit und Aufwand.”

Bernhard Mortensen

Seit 2018 CEO bei NIST GmbH

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