NIST Stories

NIST als Arbeitgeber: „Das Beste aus zwei Welten“

Interview mit Bernhard Mortensen, CEO bei NIST.

NIST von
Aktualisiert am 06.11.2019
5 Min. Lesezeit

NIST ist immer auf der Suche nach qualifizierten und motivierten Mitarbeitern, die Lust haben, aktiv am Aufbau eines FinTechs mitzuarbeiten und es mit eigenen Ideen voranzubringen. Was macht das Arbeiten bei NIST aus? Was erwartet Bewerber? Geschäftsführer Bernhard Mortensen gibt Einblicke in den Arbeitsalltag beim Berliner Start-up.

Lange Arbeitstage, karges Gehalt, unsicherer Job – das sind die gängigen Vorurteile über das Arbeiten bei Start-ups. Ist NIST als Arbeitgeber da anders aufgestellt?

Bernhard Mortensen: Ich kann mit reinem Gewissen sagen, dass all diese Vorurteile auf NIST nicht zutreffen. Wir bieten unseren Mitarbeitern faire Gehälter und faire Arbeitszeiten mit einer stimmigen Work-Life-Balance.

Wir haben das Glück, einen Investor zu haben, der an langfristigem Erfolg interessiert und nicht auf kurzfristigen Profit aus ist. Deshalb laufen die Dinge bei uns vielleicht etwas anders.

Gerade eine angemessene Work-Life-Balance ist bei vielen Start-ups nicht selbstverständlich, in manchen gehören 60-Stunden-Wochen zur Regel, nach dem Motto: Wem der Job Freude bereitet, der kann ja auch von morgens bis abends in der Firma sein …

Mortensen: Das mag in anderen Start-ups tatsächlich so sein. Vielleicht nicht immer 60 Stunden, doch 50 Stunden die Woche kommen sicherlich oft vor. Aber wenn sich ein Geschäftsmodell nur dadurch trägt, dass die Mitarbeiter ihr Leben in der Firma verbringen, wird dabei langfristig kein vernünftiges Ergebnis herauskommen.

Das ist zumindest unser Standpunkt. Deshalb bieten wir unseren Mitarbeitern eine 40-Stunden-Woche mit flexiblen Arbeitszeiten auf Vertrauensbasis und erwarten von niemandem, dass er oder sie sich 50 oder gar 60 Stunden die Woche nur in den Dienst von NIST stellt.

Wenn sich ein Geschäftsmodell nur dadurch trägt, dass die Mitarbeiter ihr Leben in der Firma verbringen, wird dabei langfristig kein vernünftiges Ergebnis herauskommen.

NIST verfolgt in der Baufinanzierung einen ganzheitlichen Ansatz: Nicht der Abschluss steht im Mittelpunkt, sondern der gesamte Prozess – von der ersten Frage eines Kunden bis hin zur Finanzierung der Immobilie. Wie wirkt sich dieses Vorgehen auf die Arbeitsatmosphäre und die Sinnhaftigkeit der Arbeit aus?

Mortensen: Unser ganzheitlicher Ansatz ist für uns als Arbeitgeber ein großer Vorteil. Denn bei NIST bewerben sich dadurch Menschen, denen es wichtig ist, mit ihrer Arbeit etwas Sinnvolles erreichen zu wollen. In unserem Fall nämlich Menschen in ihr eigenes Zuhause zu bringen. Und wer einen Sinn in seiner Arbeit erkennt, der ist am Ende selbst glücklicher.

Und das wirkt sich vermutlich auch positiv auf das Arbeitsklima aus …

Mortensen: Auf jeden Fall! Die Arbeitszufriedenheit ist hoch, das zeigen auch regelmäßige anonyme Umfragen unter unseren Mitarbeitern sowie Bewertungen auf den klassischen Arbeitgeberportalen. Wir arbeiten bei NIST generell als Team zusammen, auch interdisziplinär, und wollen unsere Ziele auch als Team erreichen.

Wenn das Team im Mittelpunkt steht und nicht der einzelne Berater, kann der Verdienst ja auch nicht stark an Abschlüsse gekoppelt sein, sondern müsste auf einem soliden Fixgehalt basieren …

Mortensen: Auch bei uns gibt es für Berater einen Bonus, der Qualität und Engagement belohnen soll – jedoch unabhängig von der Leistung anderer Kollegen. Die Verdienstbasis ist aber in der Tat ein attraktives Fixgehalt.

NIST wurde Anfang 2018 gegründet. Wie ist das FinTech heute aufgestellt? Muss ich als potenzieller Job-Interessent keine Angst haben, mir bald wieder eine neue Stelle suchen zu müssen, wenn die Idee scheitert?

Mortensen: Definitiv nicht! Zum einen wissen wir, dass unser Geschäftsmodell funktioniert, zum anderen steht mit der Wüstenrot & Württembergische AG ein Investor hinter NIST, der langfristig mit uns plant.

Wir bieten sogar das Beste aus zwei Welten: Die typischen Start-up-Vorteile […] sowie Strukturen, die den Mitarbeitern Sicherheit geben.

Kommen wir zu den positiven Aspekten, die Start-ups als Arbeitgebern zugeschrieben werden: Offene Unternehmenskultur, große Gestaltungsspielräume, flache Hierarchien, gelebter Unternehmergeist … Alles Werte, die in der Finanzbranche nicht unbedingt üblich sind. Wo findet NIST sich da wieder?

Mortensen: Wir bieten sogar das Beste aus zwei Welten: Die typischen Start-up-Vorteile wie Flexibilität, Gestaltungsmöglichkeiten, Freiraum für eigene Ideen, Unternehmergeist und Kundenzentrierung sind bei NIST selbstverständlich.

Auf der anderen Seite haben wir seit unserem Bestehen Anfang 2018 aber auch schon Strukturen geschaffen, die den Mitarbeitern Sicherheit geben: Zum Beispiel systematische Einarbeitung und regelmäßige Feedback-Gespräche, um nur zwei zu nennen.

Einarbeitung und Feedback ist das eine, doch wie hilft NIST seinen Angestellten, sich weiterzuentwickeln?

Mortensen: Wir wollen jedem Mitarbeiter individuell helfen, das zu erreichen, was er bei NIST erreichen möchte. Daher nehmen wir uns zunächst die Zeit, die Bedürfnisse eines jeden Angestellten zu eruieren, erarbeiten dann einen Entwicklungsplan und setzen diesen zusammen mit dem Mitarbeiter konsequent um. Neben dieser Zeit investieren wir natürlich gerne auch Geld für die Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter, wenn externe Maßnahmen wie Fortbildungen oder Konferenzen sinnvoll erscheinen.

NIST hat bereits kurz nach seiner Gründung Unternehmenswerte festgelegt, damit neue Mitarbeiter ein Leitbild haben. Warum war Ihnen das so wichtig?

Mortensen: Es gibt zwei Gründe: Zum einen wollen wir unseren Mitarbeitern und uns selbst dadurch eine Orientierung geben, zum anderen einen inneren Anspruch an die Zusammenarbeit festlegen.

Wir machen. Wir testen. Wir wachsen. Wir sind transparent. Wir leben Verantwortung.

Und wie genau sehen diese Unternehmenswerte aus und was bedeutet das für die Mitarbeiter? Können Sie uns ein konkretes Beispiel geben?

Mortensen: Der erste Leitsatz lautet „Wir machen“. Das steht für unser Vorhaben, kurze Entscheidungswege beizubehalten. Wer also zu uns kommen möchte, aber eher der Typ ist, der lange Analysen anfertigt und dann noch mehrere Nächte darüber schlafen möchte, hat es bei uns eher schwer. Die weiteren Unternehmenswerte lauten „Wir testen“, „Wir wachsen“, „Wir sind transparent“ und „Wir leben Verantwortung“.

Wie groß ist das Team denn momentan, wie ist es zusammengesetzt und wie groß soll es werden?

Mortensen: Stand Juni 2019 arbeiten bei NIST 35 Personen. Wir sehen aber das Potenzial, uns zu verdoppeln. Die Mitarbeiter kommen aus den verschiedensten Bereichen: Produktentwicklung und -design, Produktmanagement, Marketing, HR, Office-Management und natürlich zu einem großen Teil aus der Baufinanzierungsberatung. Altersmäßig sind wir sehr durchmischt – unser Dienstältester ist bereits 53 – gleiches gilt für die Nationalitäten unserer Mitarbeiter. Auch da haben wir eine bunte Mischung. Was das Geschlechterverhältnis betrifft, ist es noch nicht ganz ausgeglichen: Knapp zwei Drittel des Teams sind männlich.

Was muss ich denn mitbringen, um bei NIST arbeiten zu können? Brauche ich zwingend Berufserfahrung im Bereich der Immobilienfinanzierung oder gibt es auch Jobs für Berufsanfänger oder Quereinsteiger?

Mortensen: Grundsätzlich ist uns die Motivation wichtiger als die Qualifikation. Im Bereich der Beratung sind uns junge Bewerber mit einer soliden Bankausbildung und Begeisterung für das Thema Wohnen genauso lieb wie erfahrene Bankberater, die offen und motiviert für eine neue Herausforderung sind.

Und in den anderen Bereichen wie beispielsweise der Produktentwicklung?

Mortensen: Wir schauen uns Senior-Entwickler ebenso an wie unerfahrene Software-Developer, die sich hier weiterentwickeln können. Generell bieten wir auch Praktikumsplätze. Dieser Einblick kann sich lohnen, denn wir haben Praktikanten auch schon übernommen.

NIST sitzt in Berlin. Ist das Büro denn zentral gelegen und können Angestellte auch im Home Office, gegebenenfalls auch aus einer anderen Stadt, arbeiten?

Mortensen: Unser Büro liegt rund drei Gehminuten vom Senefelderplatz entfernt, also sehr zentral in Berlin, im Prenzlauer Berg, um genau zu sein. Dadurch ist sogar das Pendeln aus einer Stadt wie Hamburg möglich, wie es einer unserer Mitarbeiter derzeit praktiziert. Und dieser kann – wie alle anderen auch – gerne mal im Homeoffice arbeiten, solange die anstehenden Termine auch von dort aus wahrgenommen werden und der Austausch mit den Kollegen im Büro nicht darunter leidet.

Wer jemanden kennt, der für das NIST-Team wie geschaffen ist, kann die Person empfehlen und sich ein ordentliches Zubrot verdienen …

Mortensen: Genau. Wir freuen uns generell über jede Empfehlung. Wird die Person dann eingestellt, darf sich der Tippgeber über 1.000 Euro Prämie freuen.

Bernhard Mortensen, NIST CEO

“Wir helfen Dir, deinen Wohnwunsch zu realisieren. Und sparen Dir bei der Finanzierung Zeit- und Aufwand.”

Bernhard Mortensen

Seit 2018 CEO bei NIST GmbH

NIST
NIST Finanzierungsexperten
4.9/5
Jetzt beraten lassen
Oder ruf uns an: Mo–Fr 9–18 Uhr
030 549 06 20 96