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Das NIST Baufinanzierungs-Lexikon

Alles rund um das Thema Baufinanzierung: Begriffe von A wie Annuitätendarlehen bis Z wie Zinssatz kurz erklärt.

A

Anfängliche Tilgung
Die anfängliche Tilgung ist der Wert, den Sie bei einem Annuitätendarlehen im ersten Jahr ...

Die anfängliche Tilgung ist der Wert, den Sie bei einem Annuitätendarlehen im ersten Jahr von Ihrer geliehenen Geldsumme zurückzahlen. Er wird in Prozent des Gesamtdarlehens angegeben. Durch sinkende Zinslast steigt die Tilgung mit den folgenden Zahlungen stetig an; die anfängliche Tilgung ist deshalb nur ein Startwert.

Annuitätendarlehen
Das Annuitätendarlehen ist die in Deutschland beliebteste Darlehensform bei ...

Das Annuitätendarlehen ist die in Deutschland beliebteste Darlehensform bei der Immobilienfinanzierung. Der Begriff ist verwandt mit dem lateinischen Wort annus für Jahr und bezeichnet einen Kredit, der in gleichbleibenden Raten abbezahlt wird. Dieser setzt sich zusammen aus der geliehenen Geldsumme (dem Tilgungsanteil) und dem darauf angewandten Zinsanteil. Die gleichbleibenden Raten bieten Ihnen als Kreditnehmer dabei Sicherheit bei der Lebensplanung.

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Anschlussfinanzierung
Wenn Sie kein Volltilgungsdarlehen gewählt haben (bei dem das Darlehen über die Laufzeit ...

Wenn Sie kein Volltilgungsdarlehen gewählt haben (bei dem das Darlehen über die Laufzeit vollständig zurückgezahlt wird), ist nach Ende der Laufzeit Ihres Darlehens eine Anschluss- oder Folgefinanzierung nötig. Ihr Kreditgeber wird Ihnen spätestens 3 Monate vor Ablauf der Zinsbindungsfrist ein neues Angebot für eine Weiterfinanzierung vorlegen, häufig jedoch lohnt es sich, die Bank zu wechseln. Ein neuer Anbieter mit besseren Konditionen kann mehrere tausend Euro Ersparnis bedeuten! Außerdem lassen sich bei einer Anschlussfinanzierung alle Kriterien neu verhandeln und an Ihre Lebenssituation anpassen, die sich mit den Jahren sicherlich geändert hat. Eine Anschlussfinanzierung birgt damit aber auch ein gewisses Zinsänderungsrisiko, da sich der Markt nach 10, 15 oder 20 Jahren Zinsbindung stark verändern und die Zinslast damit steigen kann.

TIPP: Notieren Sie sich in Ihrem Kalender, bis zu 36 Monate vor Ablauf Ihrer Laufzeit Angebote für eine Weiterfinanzierung zu checken, um sich die bestmöglichen Konditionen für Ihre Anschlussfinanzierung zu sichern. Unsere Experten von NIST unterstützen Sie dabei gerne."

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Auszahlungsanweisung
Die Auszahlungsanweisung ist der Auftrag an die Bank, das vereinbarte Darlehen an den Verkäufer ...

Die Auszahlungsanweisung ist der Auftrag an die Bank, das vereinbarte Darlehen an den Kreditnehmer auszuzahlen. Zumeist ist es ein Dokument, in das die Bankverbindung und weitere Daten des Kunden eingetragen werden und das dann per Post oder Fax an die Bank gesendet wird. Ist dies geschehen, erhält der Kreditnehmer bald darauf die wahrscheinlich größte Überweisung seines Lebens auf das angegebene Konto und kann bald den Schlüssel seines Traumhauses in den Händen halten!

Auszahlungsbetrag
Der Auszahlungsbetrag ist die Geldsumme, die dem Kreditnehmer nach Sendung der ...

Der Auszahlungsbetrag ist die Geldsumme, die dem Immobilienverkäufer nach Sendung der Auszahlungsanweisung überwiesen wird, also der vollständige Darlehensbetrag ohne Zinsen und Gebühren.

B

Baukindergeld
Das Baukindergeld ist ein im Wahlprogramm 2017 von CDU und SPD ...

Das Baukindergeld ist ein im Wahlprogramm 2017 von CDU und SPD (hier als Familienbaugeld) beschlossener Zuschuss für Familien, die ein Eigenheim erwerben oder erworben haben. Die genauen Details des Baukindergeldes sind abhängig vom jeweiligen Wahlprogramm; sicher ist, dass für jedes im Haushalt lebende Kind pro Jahr nach Einzug 1.200 € Zuschuss geben soll, und das für zehn Jahre. Dies gilt für alle Kaufverträge und Baugenehmigungen ab dem 01. Juli 2017.Des weiteren wird es eine Gehaltsobergrenze für das Baukindergeld geben, die bei 75.000 € für beide Elternteile plus einem Freibetrag von 15.000 € pro Kind und Jahr liegt. Bei einer Familie mit einem Kind ergibt das eine Gehaltsgrenze von 90.000 €, mit zwei Kindern 105.000 € etc. Das Baukindergeld soll über die KfW-Bank ausgezahlt werden, interessierte Familien sollen sich an das zuständige Landratsamt ihrer Gemeinde wenden.

In Bayern wird es laut einer Kabinettssitzung zudem ein “Baukindergeld Plus” geben, das pro Jahr und Kind 300 € extra auszahlt, und eine zusätzliche Eigenheimzulage von einmalig 10.000 €, die auch unabhängig vom Familienstand und etwaigen Kindern gezahlt werden soll. Beide Förderungen sollen frühestens ab September 2018 ausgezahlt werden, weitere Details wurden noch nicht veröffentlicht.

Hier können Sie mehr zum Baukindergeld lesen.

Baukosten
Die Kosten für den Bau einer Immobilie nennt man Baukosten. Dazu zählen die Kosten für ...

Die Kosten für den Bau einer Immobilie nennt man Baukosten. Dazu zählen die Kosten für die tatsächliche Errichtung der Immobilie, wie für den Rohbau, Sanitäranlagen, Heizung, Treppen etc.

Baunebenkosten
Beim Hausbau enstehen neben den Baukosten auch sogenannte Baunebenkosten ...

Beim Hausbau entstehen neben den Baukosten auch sogenannte Baunebenkosten, die nur indirekt mit dem Hausbau zu tun haben. Dazu zählen bspw. Gehälter für Architekten oder Kosten für behördliche Prüfungen und Genehmigungen.

Bausparkasse
Kreditinstitute, die nur Bausparverträge und -finanzierungen anbieten ...

Kreditinstitute, die nur Bausparverträge und -finanzierungen anbieten, bezeichnet man als Bausparkassen. Die Erfinderin des Bausparens und Deutschlands älteste Bausparkasse ist die Wüstenrot.

Beleihungsauslauf
Der Beleihungsauslauf ist der Wert Ihres Darlehens, geteilt durch den Beleihungswert ...

Der Beleihungsauslauf (BLA) ist der Wert Ihres Darlehens, geteilt durch den Beleihungswert. Einfacher gesagt ist der Beleihungsauslauf eine Prozentzahl, die das Verhältnis abbildet zwischen dem, was die Bank Ihnen zu leihen bereit ist, und dem Wert, den die Bank in dem von Ihnen finanzierten Objekt sieht (Beleihungswert). Er zeigt das Risiko, das eine Bank eingeht, wenn Sie Darlehen vergibt. Je höher der Beleihungsauslauf ist, desto mehr Geld vergibt die Bank im Verhältnis zum Immobilienwert und desto höher sind für gewöhnlich auch die Zinsen auf eine solche Finanzierung.

Beleihungwert
Der Beleihungswert ist der geldliche Wert, den der Kreditgeber für ...

Der Beleihungswert (BLW) ist der geldliche Wert, den der Kreditgeber für ein Objekt im Fall einer Zwangsverwaltung erhalten würde. Finanziert Ihnen eine Bank eine Immobilie, nutzt sie diese nämlich auch als Sicherheit. Der Beleihungswert wird so berechnet, dass er auch langfristig realistisch ist, also auch noch in 20 oder 30 Jahren, und er liegt grundsätzlich unter dem Kaufpreis bzw. den Baukosten, da immer ein Sicherheitsabschlag von der ermittelten Summe subtrahiert wird. Der Beleihungswert ist das größte Kriterium, nachdem die Bank entscheidet, wie viel Darlehen Sie Ihnen für die Finanzierung einräumt. Je weniger die Bank vom Beleihungswert finanziert, desto besser werden die Konditionen.

TIPP: Dadurch, dass der Beleihungswert und damit auch die eingeräumte Darlehenssumme der Bank niedriger liegt als der Kaufpreis der Immobilie, sollten Sie damit rechnen, die Differenz zur Kaufsumme aus Eigenkapital zu bezahlen.

Bereitstellungsfreie Zeit
Die bereitstellungsfreie Zeit ist die Anzahl an Monaten, die Ihnen die Bank gewährt, um Ihr ...

Die bereitstellungsfreie Zeit ist die Anzahl an Monaten, die Ihnen die Bank gewährt, um Ihr Darlehen vollständig abzurufen. Sie wird bei Darlehensabschluss festgelegt und liegt meist zwischen 6 und 12 Monaten. Sie können auch über die bereitstellungsfreie Zeit hinaus noch Geld bei der Bank belassen, dann werden allerdings Bereitstellungszinsen von rund 0,25 % pro Monat auf den noch nicht abgerufenen Betrag fällig.

Bereitstellungszinsen
Besonders beim Hausbau kommt es vor, dass das genommene Darlehen nicht sofort ...

Besonders beim Hausbau kommt es vor, dass das genommene Darlehen nicht sofort komplett benötigt, sondern etappenweise abgerufen wird, wenn eine Rechnung oder ein Handwerker zu bezahlen ist. Dadurch, dass Banken in solchen Fällen die Darlehenssumme für ihre Kunden bereithalten müssen und nicht anderweitig nutzen können, verlangen sie nach Ablauf einer mit Ihnen vereinbarten Frist, der bereitstellungsfreien Zeit, Bereitstellungszinsen auf die noch nicht in Anspruch genommene Summe. Diese liegen im Monat bei um 0,25 % des Betrags.

__TIPP: Möchten Sie die Bereitstellungskosten umgehen, können Sie eine Überweisung des Darlehens auf ein Tagesgeldkonto veranlassen oder mit der Bank eine längere bereitstellungsfreie Zeit ausmachen.

Bürge
Ein Bürge ist eine Person, die für die Verbindlichkeiten einer ...

Ein Bürge ist eine Person, die für die Verbindlichkeiten einer anderen Person gegenüber einem Dritten einsteht. Ein Bürge kann so unter anderem für einen Kreditnehmer einspringen, wenn dieser sein Darlehen einmal nicht oder gar nicht mehr bezahlen kann. Dann haftet der Bürge für das Darlehen mit einer Bürgschaft. Im Falle einer schlechten eigenen Bonität können Sie sich heute allerdings nur noch bei sehr wenigen Banken Kreditsicherheit über einen Bürgen verschaffen.

Bürgschaft
Eine Bürgschaft ist ein Vertrag zwischen einem Schuldner und einem Bürgen, dass ...

Eine Bürgschaft ist ein Vertrag zwischen einem Schuldner und einem Bürgen, dass dieser für die Verpflichtungen des Schuldners gegenüber einem Gläubiger einsteht. So kann ein Bürge beispielsweise einem Kreditgeber versichern, für einen Kreditnehmer einzuspringen, falls dieser seine Schuld nicht begleichen kann. Der Bürge haftet also anstelle des Kreditnehmers für die Kreditsumme. Heute akzeptieren nur noch sehr wenige Banken eine Bürgschaft als Kreditsicherheit.

C

Cap-Darlehen
Ein Cap-Darlehen ist ein teilvariabler Immobilienkredit, bestehend aus einem ...

Ein Cap-Darlehen ist ein teilvariabler Immobilienkredit, bestehend aus einem Annuitätendarlehen mit Sollzinsbindung und einem Darlehen, bei dem sich der Zins alle 3 Monate an die aktuelle Marktlage anpasst. Bei diesem wird außerdem eine Obergrenze (Zins-Cap) festgelegt, über die der Zins während der Laufzeit nicht steigen darf. Des weiteren kann auch eine Untergrenze (Floor) gewählt werden. Der so flexibel verzinsliche Teil darf meist bei 10 bis 80 % des Gesamtdarlehens liegen und ist damit eine gute Option für alle, die von der günstigen Zinslage profitieren wollen und mit einem tendenziell sinkenden Zinsniveau rechnen. Gleichzeitig bietet das Annuitätendarlehen für Sie Planungssicherheit, da die Zinsen und die monatliche Rate bei diesem konstant bleibt. Abgesehen davon haben Cap-Darlehen Sondertilgungsmöglichkeiten, die es Ihnen ermöglichen, durch Extrazahlungen Ihre Darlehensschuld zu verringern, ohne mit einer dafür sonst üblichen Sondertilgungsgebühr rechnen zu müssen. Manche Banken bieten auch reine Cap-Darlehen ohne Annuitätendarlehen-Part an. Cap-Darlehen sind mit KfW-Darlehen kombinierbar.

D

Darlehen
Ein Darlehen ist ein in der Regel größerer Kredit – also eine geliehene Geldsumme ...

Ein Darlehen ist ein in der Regel größerer Kredit – also eine geliehene Geldsumme – den ein Kreditinstitut einer Person für einen festgelegten Zeitraum gewährt.

Darlehensgeber
Der Darlehensgeber ist das Institut oder die Person, die ein Darlehen vergibt. ...

Der Darlehensgeber ist das Institut oder die Person, die ein Darlehen vergibt. Bei Immobiliendarlehen ist das in aller Regel eine Bank oder Sparkasse.

Disagio
Ein Disagio ist ein Prozentsatz einer Darlehenssumme, der bei Kreditauszahlung von der Bank ...

Ein Disagio ist ein Prozentsatz einer Darlehenssumme, der bei Kreditauszahlung von der Bank einbehalten wird. Ein Disagio von 10 % bei einer Darlehenssumme von 100.000 € bedeutet also, dass dem Kreditnehmer nur 90.000 € ausgezahlt werden; die restlichen 10.000 € werden sozusagen als "Zinsvorauszahlung" einbehalten. Dadurch sinkt der Sollzins des Darlehens. Finanzierende, die ihre Immobilie vermieten, können das Disagio von der Steuer absetzen.

E

Effektiver Jahreszins
Der effektive Jahreszins bezeichnet die auf das Darlehen fällige jährlichen Zinsen inkl. ...

Der effektive Jahreszins bezeichnet die auf das Darlehen fällige jährlichen Zinsen inkl. zusätzlicher Kosten und evtl. Gebühren. Abgesehen vom Sollzins oder Nominalzins, den Sie der Bank dafür bezahlen, dass sie Ihnen Geld leiht, zahlen Sie nämlich bei einem Darlehen außerdem den darauf angewandten Zinseszins und weitere eventuell anfallende Kosten. Bei Immobiliendarlehen ist es den Banken seit 2014 allerdings nicht mehr gestattet, besondere Kreditbearbeitungsgebühren auf ihre Produkte anzuwenden, sodass solche Kosten nicht mehr zum effektiven Jahreszins hinzukommen können. Andere Faktoren, die den Jahreseffektivzins beeinflussen, sind Ihre Bonität, die Tilgungsrate oder auch die Laufzeit des Darlehens.

TIPP: Haben Sie eine Restschuldversicherung abgeschlossen, müssen Sie diese zum effektiven Jahreszins hinzurechnen.

Eigenkapital
Als Eigenkapital bezeichnet man vorhandenes Vermögen, mit dem man einen Teil ...

Als Eigenkapital bezeichnet man vorhandenes Vermögen, mit dem man einen Teil des Kaufpreises direkt zahlen kann. Das kann Bargeld sein, aber auch Depots, Aktien oder Lebensversicherungen. Bei einer Immobilienfinanzierung empfehlen wir, mindestens die Kaufnebenkosten über das Eigenkapital zahlen zu können. Aber auch ohne vorhandenes Eigenkapital ist eine Immobilienfinanzierung unter Umständen möglich.

Eigennutzung
Wenn eine Immobilie zur Eigennutzung erworben wird, wohnt der Käufer in ...

Wenn eine Immobilie zur Eigennutzung erworben wird, wohnt der Käufer in dieser und spart die eigene Miete dadurch ein.

Einfamilienhaus
Ein Haus, in dem eine Familie oder ein Haushalt lebt und das eine ...

Ein Haus, in dem eine Familie oder ein Haushalt lebt und das eine Wohneinheit enthält, heißt Einfamilienhaus. Das Gegenstück dazu ist das Mehrfamilienhaus.

Einkommensteuerbescheid
Der Einkommensteuerbescheid kommt als Antwort auf eine eingereichte ...

Der Einkommensteuerbescheid kommt als Antwort auf eine eingereichte Einkommensteuererklärung und ist ein Bescheid vom Finanzamt, der gezahlte und offene Steuern oder aber Steuerrückzahlungen auflistet. Einkommensteuerbescheide werden zur Bonitätsprüfung von Banken erfragt.

EURIBOR
Der Begriff EURIBOR steht für European Interbank Offered Rate und bezeichnet einen Zinssatz ...

Der Begriff EURIBOR steht für "European Interbank Offered Rate" und bezeichnet einen Zinssatz, zu dem sich europäische Banken gegenseitig Geld leihen. Er ist ein Durchschnittswert aus mehreren Zinssätzen, die für unterschiedliche Laufzeiten von einer Woche bis zu 12 Monaten vergeben werden, und wird an jedem Werktag um 11 Uhr neu berechnet. Der EURIBOR ist ein großer Einflussfaktor für den privaten Kreditmarkt und beeinflusst auch maßgeblich die Zinsen für Immobiliendarlehen.

F

Fälligkeitsmitteilung
Die Fälligkeitsmitteilung ist ein durch einen Notar erstelltes Formular das festlegt ...

Die Fälligkeitsmitteilung ist ein durch einen Notar erstelltes Formular das festlegt, wie und wann der Preis für die gekaufte Immobilie gezahlt werden muss. An die Angaben des Formulars müssen Sie sich halten; überweisen Sie nie vor Erhalt der Fälligkeitsmitteilung oder auf ein anderes Konto als auf das in der Mitteilung genannte!

Finanzierungszertifikat
Das NIST Finanzierungszertifikat ist eine in wenigen Minuten ausstellbare Bestätigung, dass Sie sich ...

Das NIST Finanzierungszertifikat ist eine in wenigen Minuten ausstellbare Bestätigung, dass Sie sich eine bestimmte Finanzierungssumme leisten können. Im Gegensatz zu einer Finanzierungsbestätigung der Bank ist ein Finanzierungszertifikat unabhängig von einer bestimmten Immobilie gültig und unbürokratisch online ausstellbar. Dafür prüfen wir lediglich Ihre Gehaltseingänge und berechnen auf deren Grundlage eine zertifizierte Kreditsumme, die als Bestätigung für mehrere Kaufobjekte genutzt werden kann.

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Flex-Darlehen
Ein Flex-Darlehen ist ein Darlehen, dessen Zins sich alle drei Monate an den EURIBOR-Leitzins ...

Ein Flex-Darlehen ist ein Darlehen, dessen Zins sich alle drei Monate an den EURIBOR-Leitzins anpasst. Sie zahlen der Bank monatliche Raten zurück, bei jedem dritten Zahltermin haben Sie außerdem die Möglichkeit, Sondertilgungen vorzunehmen oder Ihr Flex-Darlehen in ein Darlehen mit fester Zinsbindung zu verwandeln. Ein Flex-Darlehen ist aus diesen Gründen gemäß seines Namens sehr flexibel und bietet für Sie eine Möglichkeit, von niedrigen und weiter fallenden Zinsen zu profitieren. Außerdem bieten die kostenlosen Sondertilgungen eine Möglichkeit, Ihre Schuld gegenüber der Bank zusätzlich zu verringern. Flex-Darlehen sind mit anderen Darlehensformen mit festen Zinsen sowie mit KfW-Darlehen kombinierbar. Manche Banken bezeichnen Flex-Darlehen auch als variable Darlehen.

Fördermittel
Wenn Sie eine Immobilie finanzieren möchten, gibt es verschiedene Möglichkeiten ...

Wenn Sie eine Immobilie finanzieren möchten, gibt es verschiedene Möglichkeiten, Fördermittel vom Staat zu erhalten. Dazu gehören vor allem das Baukindergeld, Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW Bank) und Wohn-Riester. Jedes Bundesland hat natürlich unterschiedliche Programme für Hauskauf oder Hausbau.

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Forward-Darlehen
Der Begriff Forward-Darlehen bezeichnet eine Möglichkeit, Ihre Anschlussfinanzierung frühzeitig ...

Der Begriff Forward-Darlehen bezeichnet eine Möglichkeit, Ihre Anschlussfinanzierung frühzeitig abzuschließen. Das ist beispielsweise sinnvoll bei einem niedrigen Zinsniveau wie auf dem aktuellen Markt. Während Sie eine herkömmliche Anschlussfinanzierung meist nur bis 12 Monate vor Ablauf Ihres laufenden Darlehens abschließen können, können Sie sich mit Hilfe eines Forward-Darlehens bis zu 60 Monate vorher die besten Konditionen für Ihre Anschlussfinanzierung sichern. Mit Ablauf Ihres bestehenden Darlehens wird Ihnen dann die Auszahlungssumme des Forward-Darlehens überwiesen, die neuen Zinsen und Bedingungen gelten am demselben Zeitpunkt. Zu beachten ist hier, dass es für jeden Monat bis zum Auszahlungstermin des neuen Darlehens einen geringen Zinsaufschlag gibt; somit liegt die Zinslast bei Forward-Darlehen meist etwas höher als bei herkömmlichen Darlehen. Die Entscheidung zu einem Forward-Darlehen sollte deshalb gut überlegt sein, Sie können später nicht von ihm zurücktreten, auch nicht wenn das Zinsniveau auf dem Markt unter den vereinbarten Zinssatz des Forward-Darlehens gesunken ist.

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Fremdkapital
Fremdkapital ist der Geldbetrag einer geplanten Anschaffung, der geliehen wird, beispielsweise ...

Fremdkapital ist der Geldbetrag einer geplanten Anschaffung, der geliehen wird, beispielsweise bei einer Bank, und der nicht aus eigenen Mitteln zur Verfügung steht. Das Gegenstück hierzu ist das Eigenkapital.

G

Grundbuch
Das Grundbuch ist das Register, in dem Grundstücke, deren Eigentümer und ...

Das Grundbuch ist das Register, in dem Grundstücke, deren Eigentümer und deren Belastungen notiert sind. Grundbücher werden von Behörden der Bundesländer geführt und liegen in den Amtsgerichten der jeweiligen Bezirke. Wenn Sie eine Immobilie oder ein Grundstück kaufen, wird dies im Grundbuch notiert.

Grunderwerbsteuer
Die Grunderwerbssteuer ist eine Steuer, die beim Kauf eines Grundstücks oder Grundstücksanteils ...

Die Grunderwerbssteuer ist eine Steuer, die beim Kauf eines Grundstücks oder Grundstücksanteils anfällt. Je nach Bundesland fällt sie unterschiedlich aus. Momentan beträgt sie 3,5 % in Bayern und Sachsen, 4,5 % in Hamburg, 5,0 % in Baden-Württemberg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt, 6,0 % in Berlin und Hessen und 6,5 % in Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, im Saarland, in Brandenburg und in Thüringen.

Grundpfandrecht
Ein Grundpfandrecht eine Möglichkeit, sich über eine Immobilie oder ein Grundstück Kreditsicherheit ...

Ein Grundpfandrecht eine Möglichkeit, sich über eine Immobilie oder ein Grundstück Kreditsicherheit zu verschaffen. Bei Immobilienfinanzierungen dient das finanzierte Objekt dem Kreditgeber häufig als Absicherung für den Fall, dass der Kreditnehmer seine Schuld nicht bezahlen kann. Zu den Grundpfandrechten gehören vor allem Hypotheken und Grundschuld. Mit einem Eintrag ins Grundbuch kann der Bank das Recht übertragen werden, im Falle der eigenen Zahlungsunfähigkeit das finanzierte Objekt zwangszuverwalten, also es beispielsweise zu versteigern und somit die ausstehende Geldsumme zu erhalten.

Grundschuld
Eine Grundschuld ist ein sogenanntes Grundpfandrecht. Mit einer Grundschuld kann sich ...

Eine Grundschuld ist ein sogenanntes Grundpfandrecht. Mit einer Grundschuld kann sich ein Kreditgeber über ein Grundstück oder eine Wohnimmobilie Kreditsicherheit beschaffen, d. h., der Kreditgeber erhält einen Eintrag ins Grundbuch, dass er das belastete Grundstück zwangsverwalten darf, wenn der Kreditnehmer nicht zahlungsfähig ist, etwa indem er es versteigert. So kann die Bank sicher sein, dass sie in jedem Fall ihr geliehenes Geld zurückerhält. Eine Grundschuld funktioniert in diesem Zusammenhang wie eine Hypothek. Der Unterschied zur Hypothek ist allerdings, dass eine Grundschuld unabhängig von einer Immobilie besteht, sie also auch nach Ende des Darlehens weiter bestehen bleibt. Eine Grundschuld muss dann entweder wieder aus dem Grundbuch entfernt werden oder der Kreditnehmer behält sie, etwa für eine weitere Finanzierung bei der Bank.

H

Haushaltspauschale
Vor der Vergabe eines Darlehens prüft die Bank Ihre finanzielle Bonität, indem sie eine ...

Vor der Vergabe eines Darlehens prüft die Bank Ihre finanzielle Bonität, indem sie eine Gegenüberstellung Ihrer Einnahmen und Ausgaben erstellt. Für Ihre Ausgaben benutzt sie eine Haushaltspauschale, die von der Personenanzahl im Haushalt abhängt und die durchschnittlichen monatlichen Ausgaben darstellt. Die Pauschale umfasst Lebenshaltungskosten für Lebensmittel, Versicherungen, Bekleidung, Rundfunk, Fortbewegung und andere Faktoren.

Wie genau Haushaltspauschalen berechnet werden, ist geheim und unterscheidet sich von Bank zu Bank. Für Single-Haushalte liegt die Pauschale meist bei 600–800 €, pro weiterer Person werden etwa 200 € hinzugerechnet.

Haushaltsrechnung
Eine Haushaltsrechnung ist eine Möglichkeit, zu berechnen, wie viel zusätzliche ...

Eine Haushaltsrechnung ist eine Möglichkeit, zu berechnen, wie viel regelmäßige finanzielle Belastung Sie sich leisten können, etwa durch die Abbezahlung eines Darlehens. Dabei stellen Sie zunächst fest, wie viel Einnahmen Sie pro Monat haben (Gehalt, Mieteinnahmen, Kindergeld, Renten) und wie viel Sie insgesamt im Monat ausgeben (Miete, Heizkosten, Lebensmittel, Kleidung, Versicherungen, Internet etc.). Können Sie während der Finanzierung bereits in Ihr neues Zuhause einziehen, müssen Sie keine monatliche Miete mehr zahlen und können diese folglich als Ausgabe ignorieren. Als zweiter Schritt werden Ihre Einnahmen dann von Ihren Ausgaben abgezogen. Übrig bleibt Ihr monatliches Plus auf dem Konto, das Sie grundsätzlich für die Finanzierung eines Darlehens verwenden können.

TIPP: Planen Sie in Ihrer Haushaltsrechnung genügend Spielraum ein! Ihr finanzielles Plus auf dem Konto komplett für die Zahlung eines Darlehens auszureizen ist ebenfalls keine gute Idee, da Sie sich ab und an sicher auch etwas Schönes wie einen Urlaub leisten wollen und weil im Laufe eines Immobilienkredits nicht vorhersehbare unregelmäßige Ausgaben auf Sie zukommen (z. B. Ersatz von Elektrogeräten, Reparaturen).

Hypothek
Eine Hypothek ist ein Grundpfandrecht, ähnlich einer Grundschuld. Eine Hypothek ...

Eine Hypothek ist ein Grundpfandrecht, ähnlich einer Grundschuld. Eine Hypothek kann auf ein Grundstück, eine Wohnung oder ähnliches aufgenommen werden, um sich Kreditsicherheit zu verschaffen. Damit gibt man dem Gläubiger, also der Bank, das Recht, sich im Falle der eigenen Zahlungsunfähigkeit das ihr zustehende Geld über eine Zwangsversteigerung der Immobilie oder des dazugehörigen Inventars zu beschaffen. Somit gibt eine Hypothek der Bank Sicherheit bei der Kreditvergabe und wirkt sich somit positiv auf Ihre Bonität aus. Zu beachten ist hier, dass eine Hypothek im Gegensatz zur Grundschuld an eine bestimmte Forderung gebunden (akzessorisch) ist. Ist diese Forderung, etwa ein Darlehen, zur Hälfte abbezahlt, besteht die Hypothek ebenfalls zur Hälfte; ist sie komplett beglichen, erlischt die Hypothek. Hypotheken werden in das Grundbuch eingetragen, auf Wunsch kann man darüber hinaus eine notariell beglaubigte Urkunde, den Hypothekenbrief, bekommen.

Hinweis: Hypotheken werden nur noch extrem selten eingetragen! Die Grundschuld ist mittlerweile die beliebtere Form des Grundpfandrechtes.

Hypothekendarlehen
Ein Hypothekendarlehen ist ein Kredit, der durch eine Hypothek abgesichert wird ...

Ein Hypothekendarlehen ist ein Kredit, der durch eine Hypothek abgesichert wird. Eine Hypothek war besonders früher eine beliebte Art, sich Kreditsicherheit zu beschaffen, wird aber heute nur noch sehr selten akzeptiert.

TIPP: Möchten Sie sich mit einem Grundpfandrecht Kreditsicherheit verschaffen, ist eine Grundschuld vielleicht eine gute Option.

I

Inventarkosten
Inventarkosten sind beispielsweise Möbel oder ähnliche Gegenstände, die bei ...

Inventarkosten sind beispielsweise Möbel oder ähnliche Gegenstände, die bei dem Erwerb einer Immobilie mit verkauft werden. Diese können separat vom Kaufpreis im Kaufvertrag ausgewiesen werden. Der Vorteil ist, dass Sie auf diese Summe keine Grunderwerbssteuer zahlen. Ein Nachteil kann jedoch sein, dass die Bank diese Kosten nicht im Beleihungswert berücksichtig und Sie diese aus Eigenkapital zahlen müssen.

K

Kapitalanlage
Wenn man eine Immobilie finanziert, kann man sie als Zuhause oder als Kapitalanlage ...

Wenn man eine Immobilie finanziert, kann man sie als Zuhause oder als Kapitalanlage nutzen. Bei letzterem wird sie für die eigene finanzielle Sicherheit erworben, etwa als Altersvorsorge, oder um sie beispielsweise zu vermieten und damit an ihr zu verdienen. Bei allen Vorhaben ist NIST Ihr kompetenter Begleiter, von der ersten Planung bis zum Kaufabschluss.

Kapitalbeschaffung
Kapitalbeschaffung ist ein Begriff für das Aufbringen finanzieller Mittel für eine größere ...

Kapitalbeschaffung ist ein Begriff für das Aufbringen finanzieller Mittel für eine größere Ausgabe. Möchten Sie sich etwa ein Haus finanzieren, müssen Sie dafür eine große Menge Geld organisieren. Besitzen Sie selbst Vermögen, das Sie zur Finanzierung nutzen können, etwa auf Depots und Konten oder Bausparguthaben, besitzen Sie Eigenkapital. Im Gegensatz dazu stehen Mittel, die Sie sich z. B. von Kreditgebern leihen müssen. Diese Schulden bezeichnet man als Fremdkapital.

Kaufnebenkosten
Kaufnebenkosten sind all die Kosten, die beim Kauf einer Immobilie auf Sie zukommen und ...

Kaufnebenkosten sind all die Kosten, die beim Kauf einer Immobilie auf Sie zukommen und die nicht direkt mit dem Kaufpreis des Objekts zu tun haben. Dazu gehören zuallererst die Grunderwerbssteuer von bis zu 6,5 % des Kaufpreises, Notarkosten, der Eintrag ins Grundbuch und eventuelle Maklerkosten. Wir empfehlen, die Kaufnebenkosten bei 10 % des Preises der Immobilie anzusetzen.

Kaufpreis
Als Kaufpreis bezeichnet man den Gesamtpreis einer Immobilie mitsamt eventuellem Inventar ...

Als Kaufpreis bezeichnet man den Gesamtpreis einer Immobilie mitsamt eventuellem Inventar, aber ohne Kaufnebenkosten wie Notarkosten und Steuern. Nach der Einigung zwischen Verkäufer und Käufer wird der Kaufpreis im Kaufvertrag vom Notar festgehalten.

Kaufpreisfaktor
Der Kaufpreisfaktor ist ein guter Richtwert dafür, ob eine Immobilie ihren Preis wert ist. Er ist ...

Der Kaufpreisfaktor ist ein guter Richtwert dafür, ob eine Immobilie ihren Preis wert ist. Er ist das Verhältnis von Kaufpreis und Jahreskaltmiete eines Objektes. Kostet eine Wohnung 17-mal so viel wie ihre Jahresmiete, ist der Kaufpreisfaktor also 17. Je günstiger ein Haus oder eine Wohnung ist im Vergleich dazu, welche Miete man zahlen würde, desto schneller sparen Sie als Eigentümer an Kosten in Relation zu einem Mietverhältnis.

Als Daumenregel gilt: Bis zu einem Faktor von 20 ist der Kaufpreis einer Immobilie relativ günstig im Vergleich zur Miete, über 25 ist Kaufen eher teuer.

Kaufvertrag
Der Kaufvertrag ist die notariell beglaubigte Übereinkunft zwischen dem Immobilienkäufer und ...

Der Kaufvertrag ist die notariell beglaubigte Übereinkunft zwischen dem Immobilienkäufer und dessen Verkäufer. Haben Sie Ihre Traumimmobilie gefunden und die Finanzierung geklärt, ist der Kaufvertrag das wichtigste Dokument am Ende dieser langen Reise. In ihm werden der Kaufpreis und die Zahlungsdetails ebenso festgehalten wie der Bezugstermin, eventuelle Gewährleistungen oder Rücktrittsrechte.

TIPP: Vor Unterzeichnung des Kaufvertrages sollten Sie unbedingt sichergehen, dass die Immobilie all Ihren Anforderungen gerecht wird. Seien Sie sich über den Zustand, etwaige bauliche Mängel und anstehende Sanierungsarbeiten Ihres Traumhauses im Klaren und ziehen Sie stets einen Sachverständigen zu Rate, damit Ihnen kein böses Erwachen droht.

KfW-Darlehen
Die KfW-Bank ist eine Förderbank, die für Immobilienkäufer und Bauherren ...

Die KfW-Bank ist eine Förderbank, die für Immobilienkäufer und Bauherren verschiedene Förderprogramme anbietet. Ihr KfW-Wohneigentumsprogramm ist eine Option, bis zu 50.000 € zu einem effektiven Jahreszins ab 1,0 % zu finanzieren, unter der Voraussetzung, dass Sie die finanzierte Immobilie als Zuhause nutzen wollen. Die KfW-Bank unterstützt Sie außerdem beim energieeffizienten Bauen und sanieren mit einem Kredit von bis zu 100.000 € bei einem effektiven Jahreszins ab 0,75 %. Abhängig von der Energieeffizienz Ihres Vorhabens gibt es darüber hinaus einen Tilgungszuschuss, das heißt, die KfW übernimmt bis zu 15.000 € Ihrer Darlehensrückzahlung. Finanziert werden können mit dem “Effizient Bauen” Kredit Bau- und Baunebenkosten bzw. der Kaufpreis, Grundstückskosten und Kaufnebenkosten können nicht damit finanziert werden. Die Programme gelten nicht für Ferienhäuser und -wohnungen und gewerbliche oder vermietete Flächen. Umschuldungen oder Nachfinanzierungen sind ebenfalls nicht möglich.

Kombi-Darlehen
Ein Kombi-Darlehen ist ein teilvariables Darlehen und eine Kombination aus ...

Ein Kombi-Darlehen ist ein teilvariables Darlehen und eine Kombination aus einem klassischen Annuitätendarlehen und einem variablen Darlehen. Hier wird ein Teil des Darlehens über Annuitäten mit Sollzinsbindung zurückgezahlt, während ein anderer an den Markt angepasste Zinsen hat und zum Zinsanpassungstermin alle drei Monate teilweise oder ganz beglichen wird.

Kreditgeber
Der Kreditgeber ist die Person, die eine bestimmte Summe Geld an einen Kreditnehmer vergibt ...

Der Kreditgeber ist die Person, die eine bestimmte Summe Geld an einen Kreditnehmer vergibt und diese später, meist ratenweise, mitsamt darauf anfallenden Zinsen zurück erhält. Bei Immobiliendarlehen ist der Kreditgeber in den meisten Fällen eine Bank oder Sparkasse. Er wird im Kreditvertrag erwähnt. Siehe auch Darlehensgeber.

Kreditnehmer
Der Kreditnehmer ist die Person, die einen Kredit aufnimmt und sich damit verpflichtet, ...

Der Kreditnehmer ist die Person, die einen Kredit aufnimmt und sich damit verpflichtet, ihn zurückzuzahlen. Der Kreditnehmer wird im Darlehenvertrag erwähnt. Siehe auch Darlehensnehmer.

Kreditprüfung
Die Kreditprüfung ist der Check, den die Bank durchführt, bevor sie einem Kreditnehmer ein ...

Die Kreditprüfung ist der Check, den die Bank durchführt, bevor sie einem Kreditnehmer ein Darlehen gewährt. Damit überprüft der Kreditgeber, dass der Kunde tatsächlich solvent ist und ob der von ihm eingereichte Kreditantrag wirklich gewährt werden kann. Die Kreditprüfung beinhaltet den Check verschiedener Daten, wie Ihre Gehaltsabrechnungen, Nachweise Ihres Eigenkapitals, die Objektbeschreibung bzw. Baupläne Ihrer künftigen Immobilie, Ihren Schufa Score etc. und ist der letzte Schritt, bevor Ihnen die Finanzierung gewährt wird.

Kreditrahmen
Der Kreditrahmen ist der maximale finanzielle Spielraum, den Ihnen die Bank gewährt. ...

Der Kreditrahmen ist der maximale finanzielle Spielraum, den Ihnen die Bank gewährt. Er wird mithilfe einer Kreditprüfung ermittelt, bei der Ihr Vermögen sowie Ihre Einkünfte und Ausgaben gesichtet werden und die Bank damit abgeschätzt, welche Darlehenshöhe Sie sich leisten können.

Kreditsicherheit
Unter einer Kreditsicherheit versteht man einen materiellen Wert, den Sie einer Bank zusichern ...

Unter einer Kreditsicherheit versteht man einen materiellen Wert, den Sie einer Bank zusichern für den Fall, dass Sie Ihrer Zahlungspflicht nicht mehr nachkommen können. Bei Immobiliendarlehen erwarten sehr viele Banken eine Kreditsicherheit zusätzlich zu Ihrer Bonität, da sie sich notfalls darüber verloren gegangenes Geld wieder reinholen können. Bekannte Beispiel hierfür sind Grundpfandrechte wie eine Grundschuld oder Hypothek. Beide werden ins Grundbuch auf eine Immobilie eingetragen und geben der Bank das Recht, im Falle Ihrer Zahlungsunfähigkeit die Immobilie z. B. zu verkaufen. Andere für Baufinanzierungen relevante Kreditsicherheiten sind z. B. Bürgschaften und die Hinterlegung einer Lebensversicherung.

L

Laufzeit
Als Laufzeit bezeichnet man die Länge, in der Sie Ihr Darlehen mitsamt Zinsen und ...

Als Laufzeit bezeichnet man die Länge, in der Sie Ihr Darlehen mitsamt Zinsen und sonstigen Kosten abbezahlen. Sie wird in ganzen Jahren angegeben.

M

Makler
Ein Makler ist eine Person, die beim Kauf oder der Vermietung von Immobilien zwischen dem ...

Ein Makler ist eine Person, die beim Kauf oder der Vermietung von Immobilien zwischen dem Käufer und Verkäufer vermittelt und dafür eine Provision, auch Courtage genannt, erhält.

Maklerprovision
Die Maklerprovision oder -courtage ist die Gebühr, die ein Makler erhält, nachdem er eine ...

Die Maklerprovision oder -courtage ist die Gebühr, die ein Makler erhält, nachdem er eine Immobilie vermittelt hat. In Deutschland beträgt sie zwischen 3,57 und 7,14 % für den Käufer, abhängig vom Bundesland.

Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV)
Die MaBV ist eine Verordnung, die die Rechte von Bauherren vertritt. Sie regelt die Pflichten ...

Die MaBV ist eine Verordnung, die die Rechte von Bauherren vertritt. Sie regelt die Pflichten der Immobilienmakler, Darlehensvermittler, Bauträger, Baubetreuer und Wohnimmobilienverwalter. Zum Beispiel wird darin festgelegt, wann ein Bauträger Geld vom Bauherren entgegennehmen darf und dass die Zahlungen entsprechend dem jeweiligen Fortschritt des Baus geschehen müssen. Bei Neubauvorhaben über einen Bauträger sind § 3 und § 7 der Verordnung für Sie wichtig.

Monatsrate
Die Abbezahlung eines Darlehens kann in verschiedenen Abständen geschehen, etwa ...

Die Abbezahlung eines Darlehens kann in verschiedenen Abständen geschehen, etwa halbjährlich, vierteljährlich oder monatlich. Bei Immobiliendarlehen ist die monatliche Zahlung am beliebtesten, da die Raten verhältnismäßig niedrig und gut einzuplanen sind. Die gleichbleibende Summe, die hierbei fällig ist, nennt sich Monatsrate.

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Nebeneinkünfte
Wenn Sie neben Ihrem regelmäßigen Gehalt noch andere finanzielle Einnahmen erzielen ...

Wenn Sie neben Ihrem regelmäßigen Gehalt noch andere finanzielle Einnahmen erzielen, zählen diese zu den Nebeneinkünften. Dazu gehören Einkünfte aus Nebenjobs, ehrenamtlichen Tätigkeiten, Vermietung oder Verpachtung oder auch das private Verkaufen von Gegenständen.

Nichtabnahme
Haben Sie einen Darlehensvertrag unterschrieben, nehmen aber das von der Bank gewährte ...

Haben Sie einen Darlehensvertrag unterschrieben, nehmen aber das von der Bank gewährte Darlehen nach Ende der Widerrufsfrist nicht in Anspruch (etwa, weil der Kaufvertrag für Ihre Immobilie geplatzt ist), spricht man von einer Nichtabnahme. In diesem Fall entgehen der Bank die Zinsen, die sie mit dem Kredit eingenommen hätte. Deshalb werden bei einer Nichtabnahme Strafgebühren für Sie fällig, die mehrere tausend Euro betragen können.

TIPP: Manche Banken verzichten unter bestimmten Umständen auf die Entschädigung, etwa bei Arbeitslosigkeit, Erwerbsunfähigkeit oder bei Tod von Kreditnehmenden.

Notar-/Grundbuchkosten
Auf diese Kosten sollten Sie sich gefasst machen: Beim Kauf von Immobilien fallen immer Gebühren ...

Auf diese Kosten sollten Sie sich gefasst machen: Beim Kauf von Immobilien fallen immer Gebühren für notarielle Arbeiten an. Dazu gehören die Eintragung ins Grundbuch genauso wie Beratungskosten und weitere Beurkundungen. Wir empfehlen, 2 % des Kaufpreises dafür einzurechnen.

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Objektwert
Der Objektwert einer Immobilie oder eines Grundstücks ist die Bemessungsgrundlage für ...

Der Objektwert einer Immobilie oder eines Grundstücks ist die Bemessungsgrundlage für Ihren späteren Kaufpreis. Dieser ist gleich für mehrere Parteien relevant: Zum einen möchten Sie als Käufer eine Immobilie mit einem möglichst niedrigen Preis und damit Wert finden. Der Verkäufer eines Objektes hingegen will sich einen möglichst hohen Verkaufspreis sichern, wofür ein hoch geschätzter Objektwert entscheidend ist. Auch die Bank kann ein Interesse an der Wertermittlung einer Immobilie haben, wenn diese mit einem Grundpfandrecht, wie einer Hypothek oder Grundschuld, belastet werden soll. Verschiedenste Faktoren fließen in den Objektwert, wie Größe und Lage der Immobilie, Baujahr und Ausstattung.

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Prolongation
Haben Sie eine Baufinanzierung abgeschlossen und läuft deren Sollzinsbindungsfrist ab, ...

Haben Sie eine Baufinanzierung abgeschlossen und läuft deren Sollzinsbindungsfrist ab, können Sie die Konditionen für die Anschlussfinanzierung neu aushandeln. Dabei haben Sie die Möglichkeit, bei Ihrem Kreditgeber zu bleiben oder zu einem anderen zu wechseln. Behalten Sie den Anbieter, nennt sich das Prolongation, sprich Verlängerung. Eine Prolongation erspart Ihnen den Aufwand eines Wechsels, allerdings lohnt es sich sehr häufig, andere Kreditgeber zu checken, da ein besserer Zins mehrere tausend Euro Einsparungen bedeuten kann. Beim Thema Anschlussfinanzierung hilft Ihnen NIST gerne als unabhängiger Berater weiter.

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Restschuld
Die Restschuld ist der Geldbetrag, den Sie einem Kreditgeber nach Ende der Zinsbindungsfrist ...

Die Restschuld ist der Geldbetrag, den Sie dem Kreditgeber nach Ende der Zinsbindungsfrist Ihres Darlehens noch schuldig sind. Bei einem Annuitätendarlehen legen Sie zusammen mit Ihrer Bank eine Sollzinsbindung fest. Das ist die Anzahl an Jahre, zu denen der Zins auf Ihr Darlehen gleich bleibt. Zahlen Sie hohe Raten, haben Sie ein eher kleines Darlehen aufgenommen und/oder ist diese Sollzinsbindungsfrist sehr lang, können Sie Ihr Darlehen bis zum Fristende komplett abbezahlen. Häufig verbleibt aber eine Restschuld am Ende der Zinsbindungsfrist übrig, die Sie dann mit einem neuen Darlehen weiter tilgen müssen.

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Sollzinsbindung
Bei einem Annuitätendarlehen wird vertraglich festgelegt, für wie lange ein von der ...

Bei einem Annuitätendarlehen wird vertraglich festgelegt, für wie lange ein von der Bank vorgegebener Zinssatz für das Darlehen fix bleibt. Diese Sollzinsbindungsfrist gilt für gewöhnlich zwischen 5 und 30 Jahre, sie kann damit auch vor der vollständigen Abbezahlung des Darlehens ablaufen. Ist das der Fall, wird für die Anschlussfinanzierung der Restschuld ein neuer Zinssatz ausgehandelt. Je länger die Zinsbindungsfrist gilt, desto höher ist auch der Zinssatz. Mit der Sollzinsbindungsfrist sichern Sie sich als Kunde Planungssicherheit, denn durch gleichbleibende Zinsen bleibt Ihre zu zahlende Monatsrate über den gesamten Zeitlauf der Sollzinsbindungsfrist konstant und Änderungen am Markt betreffen Ihr Darlehen nicht.

Sollzinssatz
Der Sollzinssatz ist der prozentuale Preis, den Sie dem Kreditgeber dafür zahlen, dass er ...

Der Sollzinssatz ist der prozentuale Preis, den Sie dem Kreditgeber dafür zahlen, dass er Ihnen ein Darlehen verleiht. Er ist abhängig von vielen Faktoren wie der Darlehenshöhe, der Sollzinsbindung, der Darlehenslaufzeit und anderen. Der Sollzinssatz schließt weitere Kosten eines Darlehens allerdings nicht ein, wie etwa Gebühren und der Zinseszins.

TIPP: Der Sollzins addiert mit allen sonstigen Kosten ergibt den effektiven Jahreszins. Dieser Wert ist für Ihre Planung aussagekräftiger als der reine Sollzins.

Sondertilgung
Sondertilgungen sind unregelmäßige Beträge, die Sie zur schnelleren Tilgung eines ...

Sondertilgungen sind unregelmäßige Beträge, die Sie zur schnelleren Tilgung eines Darlehens zahlen können. Manche Banken verlangen für Sondertilgungen Gebühren, während andere sie kostenlos einräumen. Mit Sondertilgungen können Sie Ihre Restschuld und Ihre gezahlten Zinsen schnell verringern. Sondertilgungen existieren als feste oder optionale Möglichkeit. Bei festen Sondertilgungen sind der mögliche Tilgungsbetrag und der Tilgungszeitpunkt vertraglich bestimmt. Im Gegensatz dazu existiert bei optionaler Tilgung kein fester Termin; es wird lediglich eine Höchstgrenze für die Sondertilgung festgelegt.

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(Teil-)Variable Darlehen
(Teil-)Variable Darlehen sind Darlehen, bei denen der Zinssatz nicht über die ...

(Teil-)Variable Darlehen sind Darlehen, bei denen der Zinssatz nicht über die Laufzeit des Darlehens fix bleibt, sondern sich je nach Marktlage verändert. Der Zinssatz orientiert sich am EURIBOR, dem Zinssatz zu dem Banken sich gegenseitig Anleihen verkaufen. Es gibt bei dieser Art von Darlehen also keine längerfristige Sollzinsbindung, der Zins wird alle drei Monate angepasst. Zu unterscheiden sind hier drei Arten: das Cap-Darlehen, das Flex-Darlehen und das Kombi-Darlehen.

Tilgung
Bei einem Darlehen zahlen Sie in regelmäßigen Abständen zwei Dinge ab: den Betrag, den ...

Bei einem Darlehen zahlen Sie in regelmäßigen Abständen zwei Dinge ab: den Betrag, den Sie sich von der Bank geliehen haben und die Zinsen, die diese dafür verlangt, dass sie ihn verleiht. Ersteres nennt sich Tilgung. Mit dem Tilgungsanteil verringern Sie mit jeder Rate Ihre eigentliche Schuld gegenüber der Bank. Bei einem Annuitätendarlehen wird ein anfänglicher Tilgungssatz festgelegt, der im Laufe der Rückzahlung kontinuierlich steigt.

Tilgungsrate
Die Tilgungsrate ist der Anteil des Darlehens, der in regelmäßigen Abständen bezahlt wird. ...

Die Tilgungsrate ist der Anteil des Darlehens, der in regelmäßigen Abständen bezahlt wird. Meist wird dieser in Prozent angegeben.

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Umschuldung
Wenn Ihnen die Konditionen Ihres laufenden Darlehens nicht mehr ...

Wenn Ihnen die Konditionen Ihres laufenden Darlehens nicht mehr gefallen, können Sie in vielen Fällen eine Umschuldung vornehmen. Dabei kündigen Sie Ihr laufendes Darlehen und nehmen dafür ein neues auf. Das kann sich lohnen, wenn der Sollzins Ihres laufenden Darlehens höher ist als auf dem aktuellen Markt, was bei langfristigen Darlehen, wie einer Immobilienfinanzierung, wahrscheinlicher ist. In manchen Fällen muss allerdings mit einer Gebühr gerechnet werden, die der Bank ihre verlorenen Zinsen einholt (Vorfälligkeitsentschädigung). Eine Umschuldung kann auch genutzt werden, um mehrere Kredite in einem Darlehen zusammenzufassen. Jedoch gibt es Voraussetzungen und Regelungen dafür, eine Umschuldung vornehmen zu können, etwa eine Kündigungsfrist von 3–6 Monaten.

TIPP: Werfen Sie über die Laufzeit Ihres Darlehens immer mal wieder ein Auge auf die aktuelle Zinslage. Finden Sie ein günstigeres Angebot, scheuen aber den Aufwand eines Anbieterwechsels, lohnt es sich, das Konkurrenzangebot bei Ihrer Bank vorzulegen. Zieht diese mit dem Angebot mit, können Sie die Umschuldung bankintern vornehmen und profitieren trotzdem vom besten Zins. NIST steht Ihnen beim gesamten Umschuldungsprozess zur Seite.

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Vorfälligkeitsentschädigung
Zahlen Sie Ihr Darlehen vorzeitig komplett ab, verlangen die meisten Banken eine ...

Zahlen Sie Ihr Darlehen vorzeitig komplett ab, verlangen die meisten Banken eine Vorfälligkeitsentschädigung. Mit dieser Gebühr holt sich die Bank ihre Zinseinnahmen zurück, die durch das frühzeitige Beenden des Darlehens verloren gehen. Die Entschädigung kann somit viele tausend Euro kosten!

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Zinssatz
Der Zins ist der Preis, den Sie dem Kreditgeber dafür zahlen, dass er Ihnen Geld verleiht. ...

Der Zins ist der Preis, den Sie dem Kreditgeber dafür zahlen, dass er Ihnen Geld verleiht. Der Zinssatz wird in Prozent der geliehenen Summe angegeben. Bei großen Darlehen stellt der Zins einen beträchtlichen Teil des zurückzuzahlenden Betrags dar, darum sollten Sie sich über die aktuelle Zinslage vor Aufnahme eines Darlehens unbedingt informieren. NIST hilft Ihnen gerne dabei!

Zwangsvollstreckung
Über eine Zwangsvollstreckung beschafft sich ein Kreditgeber seine ausstehende Forderung, wenn ...

Über eine Zwangsvollstreckung beschafft sich ein Kreditgeber seine ausstehende Forderung, wenn der Kreditnehmer nicht zahlt. Bei Immobilienfinanzierungen kann bei Zahlungsunfähigkeit unter anderem die Immobilie selbst gepfändet werden, indem ein Verwalter mit ihr Gewinn erzielt, etwa durch Mieteinnahmen (Zwangsverwaltung), durch die Ausstellung einer Zwangshypothek, oder durch eine Zwangsversteigerung. Bei dieser wird das Objekt durch das zuständige Amtsgericht an den Höchstbietenden verkauft und der Erlös daraus geht an den Kreditgeber.

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Auf folgenden Seiten erklären wir die wichtigsten Konzepte der Immobilienfinanzierung. Wenn Sie noch andere Fragen haben, erreichen Sie uns Montag bis Freitag von 9.00 bis 18.00 Uhr unter der Telefonnummer +49 30 555 70 24 24, oder per E-Mail unter info@nist.de. ­
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